Patienteninformationen

| nicht nur für Männer ヅ |

Liebe Patienten und Patientinnen,

der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) unterstützt Urologen und Urologinnen mit Dienst- und Serviceleistungen. Das hilft den Fachärzten und -ärztinnen und ihren Teams, Arbeitsabläufe in urologischen Kliniken und urologischen Arztpraxen zu verbessern. Dafür stellen wir urologischen Patienten und Patientinnen wichtige, ausgewählte Informationen zur Verfügung.

Wenn Sie gut informiert sind, können Sie Ihre Gesundheit aktiv beeinflussen und in die Behandlungsabläufe mit einbezogen werden.

Es grüßt herzlichst,
Ihr BvDU-Team

Wichtiger Hinweis:

Die Informationen auf urologie-gestalten.de dienen ausschließlich Ihrer Erst-Information. Sie ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch. Der Inhalt auf urologie-gestalten.de kann und darf insofern nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen oder zur Selbstmedikation verwendet werden.

Für mehr Informationen finden Sie auf der Patientenseite der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Deutschen Urologie, Patienten-Ratgeber, Broschüren und vieles mehr zu den unterschiedlichen urologischen Krankheitsbildern.

Bitte suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie plötzlich oder länger anhaltend Beschwerden haben!

Unsere Themen für Sie

Udo Schenk, Schauspieler und Synchronsprecher: “Männer sollten unbedingt zur Vorsorge gehen, die ab 45 Jahren vorgesehen ist.”
(Udo Schenk hat u.a. “M” in den letzten James Bond Filmen mit Ralph Fiennes gesprochen.)

HPV-Impfung für Jungen?

HPV ist die Abkürzung für “Humane Papillomviren”. Diese Viren infizieren Epithelzellen von Haut und Schleimhäuten und können dort ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen. Wir beantworten hier ein paar Fragen!

Im Genitalbereich führt das sowohl bei Männern als auch bei Frauen häufig zur Bildung von Genitalwarzen (“Feigwarzen”). Diese Warzen sehen nicht nur unschön aus. Sie können auch sehr unangenehm sein.

Es gibt verschiedene Arten von HP-Viren. Einige sind gefährlicher als andere. Sie können Krebserkrankungen auslösen. Frauen sind dadurch unter anderem häufig vom Gebärmutterhalskrebs betroffen. Bei Männern zählen das Penis- und Analkarzinom sowie Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle und des Rachens zu den durch HPV verursachten Krebsarten.

HP-Viren sind sexuell übertragbar. Wenn ein Sexualpartner/ eine Sexualpartnerin Zellveränderungen durch HPV aufweist, betrifft das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den anderen. Das ist bekannt.

Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich mindestens einmal im Leben mit HPV. Einige HPV-Infektionen heilen ohne Symptome aus. Manchmal verbleiben die Viren über Jahre in den Zellen und verursachen erst Jahre später eine Erkrankung.

Zu erkrankten Männenr gibt es bislang noch nicht so viele HPV-Daten wie zu Frauen. Basierend auf Zahlen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZKfD) am Robert-Koch-Institut kann man aber davon ausgehen, dass es jedes Jahr mindestens 1.600 Krebsneuerkrankungen bei Männern gibt, für die HP-Viren verantwortlich sind.

Ja, das ist sie. Bis 2020 wurden weltweit bereits 300 Millionen Menschen bei guter Verträglichkeit geimpft. Ländermit einer hohen Impfrate verzeichnen bereits deutliche Rückgänge HPV- bedingter Erkrankungen.

Die Impfung gegen HPV sollte vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen. Wie bei der HPV-Impfung für Mädchen sind im Alter von 9 bis 14 Jahren zwei Impfungen im Abstand von mindestens 5 Monaten notwendig. Wenn die erste HPV-Impfung im Alter von 15 Jahren oder älter verabreicht wird, sind insgesamt drei Impfungen notwendig. Eine Nachholimpfung sollte bis zum Alter von 17 Jahren erfolgen.

Häufig führen Kinderärzte die HPV-Impfung durch. Mädchen und Frauen gehen dafür auch zu Frauenärzt*inn*en.

Und wen haben die Jungs für Gespräche, Fragen und Untersuchungen? 

Jungen sind bei Urologen und Urologinnen gut aufgehoben, denn diese sind die Spezialisten für Männergesundheit.

  24. Juni 2020 14:02 vor 2 Jahren
Patienten-Infos     Informationen-zur-HPV-Impfung.pdf   1 MB     259
Patienten-Infos: HPV-Impfung für Jungen

Ein guter Start ins Leben!

Ein sommerlich gekleideter Junge im Grundschulalter rennt auf der Wiese auf den Fotografen zu

HPV: Eine unsichtbare Gefahr

ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.

  • Humane Papillomaviren (kurz: "HPV") sind vielgestaltig und sehr leicht übertragbar.
  • HPV sind allgegenwärtig. Infektionen damit betreffen 85-90% aller Menschen im Laufe ihres Lebens, sowohl Männer als auch Frauen.
  • 35% aller Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren sind mit einem Hochrisiko-HPV-Typ infiziert.
  • Weltweit werden 4.5% aller Krebserkrankungen durch diese Viren verursacht.
  • Die Impfung, die Schutz bietet, ist gut verträglich. Ist Ihr Kind schon geimpft? Diese Frage stellt sich ab dem 9. Geburtstag unserer Kinder…

"ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs." ist der Name einer Initiative, die über die Gefahren einer Infektion mit bestimmten dieser Viren aufklärt.

Jetzt schauen, wie man sich schützen kannInfos zum Mitnehmen

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Spannende Infos für dich

Die Pubertät ist eine aufregende Zeit...

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Infos zum Mitnehmenwww.jungensprechstunde.de

Nimm dir Zeit für dich!

2 junge Männer sitzen auf einer Mauer. Aus der Froschperspektive fotografiert.

Krebsfrüherkennung auch schon für junge Männer?

Ja, denn Hodenkrebs betrifft häufig junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Gut zu wissen, dass der Urologe/die Urologin...

  24. Juni 2020 16:11 vor 2 Jahren
Patienten-Infos     Gut-zu-wissen_Infos-fuer-Jungen-und-junge-Maenner.pdf   885 kB     270
Patienten-Infos: Info-Broschüre zur Krebsvorsorge junge Männer

Jede 3. Frau betroffen

Wie Sie Blasenentzündungen vorbeugen
und welche Möglichkeiten es zur Impfung gibt

Die niedergelassene Urologin Catrin Steiniger, BvDU-Hauptausschuss-Sprecherin und Landesvorsitzende in Brandenburg, klärt im Interview mit Focus Online über Risiken und Behandlungsformen auf.

Beitrag bei Focus online lesen

Achte auf dich!

Bärtiger Vater mit Sonnenbrille und Cap trägt seinen Sohn auf den Schultern und zeigt lachend den aufgestellten Daumen.

Früherkennung tut nicht weh

Männer gelten als Vorsorge-Muffel. Dabei gilt: Je früher Erkrankungen entdeckt werden, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen. Welche Untersuchungen braucht Mann und worauf können Frauen bei ihrem Partner achten?

Gut zu wissen, dass es so etwas gibt...

Weitere detaillierte Informationen finden Sie in den Beiträgen.

Geh' doch mal zum Arzt...

Mann mit Brille und wuseligen grauen Haaren in T-Shirt und Hoodie bei der Arbeit

Testosteronmangel? Absolut behandelbar!

Werden Männer mit Testosteronmangel (Hypogonadismus) durch Lebensstilveränderungen in Kombination mit einem Testosteronersatz behandelt, kann dies einen Typ-2-Diabetes umkehren oder sogar frühzeitig verhindern.

Bitte suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie plötzlich oder länger anhaltend Beschwerden haben!

Müde, lustlos oder häufiger gereizt?

Es könnte ein Testosteronmangel sein

Michael ist ein Mann im allerbesten Alter. So sieht er sich gern selbst. Seit einiger Zeit jedoch fühlt er sich irgendwie nicht mehr so richtig wohl. Er schläft schlecht, ist müde und gereizt. Auch hat er nur noch wenig Lust auf Sex. Ein Blick in den Spiegel zeigt ihm, dass er langsam aus der Form kommt – ein Bäuchlein kündet von den kleineren und größeren Sünden des Alltags.

Begleiten Sie Michael und erfahren Sie in nicht einmal drei Minuten, wie wichtig Testosteron ist und mit welchen Maßnahmen ein Hormonmangel erfolgreich behandelt werden kann.

Ein Aufklärungsfilm zum Thema Testosteronmangel

Video abspielen

Ein Video von der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V. (DGMG)

Prostata, Prostatakrebs und der PSA-Test

Prostata: Jeder Mann hat sie, keiner redet darüber!

Junge Männer wissen oft nichts über das Männer-Organ, im Alter macht sie sich bei vielen beim Wasserlassen bemerkbar. Im Interview mit „Gesunde Männer“ erklärt Urologe Dr. Markus Schöne wie die Prostata funktioniert und warum Mann zur Vorsorgeuntersuchung gehen sollte.
Ein Video-Beitrag vom YouTube-Kanal “Gesunde Männer”. | Das Video wurde im erweiterten Datenschutzmodus eingebunden, d.h. es werden erst dann Cookies von YouTube, alias Google, gesetzt, wenn Sie sich den Beitrag ansehen.

Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Es steht an dritter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen von Männern. Rund 26 Prozent aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata.

Urologe Dr. Markus Schöne empfiehlt Männern, sich nicht erst im Alter damit zu befassen. Meist reicht die regelmäßige Vorsorge ab 45 Jahren. Sollte jedoch schon einmal Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt sein, ist es ratsam, bereits ab 40 Jahren zum urologischen Check-Up zu gehen.


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PSA-Test

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der im Körper fast ausschließlich in der Prostata gebildet wird. PSA ist im Regelfall nur in sehr geringen Mengen im Blut enthalten. Sind Krebszellen in der Prostata vorhanden, werden von diesen mehr PSA produziert. Dann steigt auch die Konzentration im Blut. Ein Bluttest kann zeigen, ob mehr PSA im Blut enthalten ist. Das ist der PSA-Test.

Der PSA-Test ist in der Presse in die Kritik gekommen. Dr. Axel Schroeder, Facharzt für Urologie und Präsident Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., hat den Test für den Bundesverband Prostatakrebs unter die Lupe genommen. Der Beitrag ist im BPS-Magazin erschienen.

  24. Juni 2020 20:53 vor 2 Jahren
Patienten-Infos     BPS_Magazin-1-2020_Dilemma-Frueherkennung.pdf   702 kB     607
Patienten-Infos: PSA-Test

Gesund alt werden

Bleiben Sie gesund!

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