Patienteninformationen

| nicht nur für Männer ヅ |

Liebe Patienten und Patientinnen,

der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. unterstützt Urologen und Urologinnen mit Dienst- und Serviceleistungen. Das hilft den Fachärzten und -ärztinnen und ihren Teams Arbeitsabläufe in urologischen Kliniken und urologischen Arztpraxen zu verbessern. Dafür stellen wir urologischen Patienten und Patientinnen wichtige, ausgewählte Informationen zur Verfügung.

Wenn Sie gut informiert sind, können Sie Ihre Gesundheit aktiv beeinflussen und in die Behandlungsabläufe mit einbezogen werden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Axel Schroeder
Präsident Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.

Wichtiger Hinweis:

Die Informationen auf urologie-gestalten.de dienen ausschließlich Ihrer Information. Sie ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch. Der Inhalt auf urologie-gestalten.de kann und darf insofern nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen oder zur Selbstmedikation verwendet werden.

Bitte suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie plötzlich oder länger anhaltend Beschwerden haben!

Unsere Themen für Sie

HPV-Impfung für Jungen?

HPV ist die Abkürzung für „Humane Papillomviren“. Diese Viren infizieren Epithelzellen von Haut und Schleimhäuten und können dort ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen. Wir beantworten hier ein paar Fragen!

Im Genitalbereich führt das sowohl bei Männern als auch bei Frauen häufig zur Bildung von Genitalwarzen („Feigwarzen“). Diese Warzen sehen nicht nur unschön aus. Sie können auch sehr unangenehm sein.

Es gibt verschiedene Arten von HP-Viren. Einige sind gefährlicher als andere. Sie können Krebserkrankungen auslösen. Frauen sind dadurch unter anderem häufig vom Gebärmutterhalskrebs betroffen. Bei Männern zählen das Penis- und Analkarzinom sowie Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle und des Rachens zu den durch HPV verursachten Krebsarten.

HP-Viren sind sexuell übertragbar. Wenn ein Sexualpartner/ eine Sexualpartnerin Zellveränderungen durch HPV aufweist, betrifft das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den anderen. Das ist bekannt.

Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich mindestens einmal im Leben mit HPV. Einige HPV-Infektionen heilen ohne Symptome aus. Manchmal verbleiben die Viren über Jahre in den Zellen und verursachen erst Jahre später eine Erkrankung.

Zu erkrankten Männenr gibt es bislang noch nicht so viele HPV-Daten wie zu Frauen. Basierend auf Zahlen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZKfD) am Robert-Koch-Institut kann man aber davon ausgehen, dass es jedes Jahr mindestens 1.600 Krebsneuerkrankungen bei Männern gibt, für die HP-Viren verantwortlich sind.

Ja, das ist sie. Bis 2020 wurden weltweit bereits 300 Millionen Menschen bei guter Verträglichkeit geimpft. Ländermit einer hohen Impfrate verzeichnen bereits deutliche Rückgänge HPV- bedingter Erkrankungen.

Die Impfung gegen HPV sollte vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen. Wie bei der HPV-Impfung für Mädchen sind im Alter von 9 bis 14 Jahren zwei Impfungen im Abstand von mindestens 5 Monaten notwendig. Wenn die erste HPV-Impfung im Alter von 15 Jahren oder älter verabreicht wird, sind insgesamt drei Impfungen notwendig. Eine Nachholimpfung sollte bis zum Alter von 17 Jahren erfolgen.

Häufig führen Kinderärzte die HPV-Impfung durch. Mädchen und Frauen gehen dafür auch zu Frauenärzt*inn*en.

Und wen haben die Jungs für Gespräche, Fragen und Untersuchungen? 

Jungen sind bei Urologen und Urologinnen gut aufgehoben, denn diese sind die Spezialisten für Männergesundheit.

Ein guter Start ins Leben!

Ein sommerlich gekleideter Junge im Grundschulalter rennt auf der Wiese auf den Fotografen zu

Spannende Infos für dich

Die Pubertät ist eine aufregende Zeit...

Was passiert da genau? Wann wächst endlich der Bart? Wie lang wird mein Penis werden? Und wie mache ich das mit dem Kondom? ...

Infos zum Mitnehmenwww.jungensprechstunde.de

Nimm dir Zeit für dich!

2 junge Männer sitzen auf einer Mauer. Aus der Froschperspektive fotografiert.

Krebsfrüherkennung auch schon für junge Männer?

Ja, denn Hodenkrebs betrifft häufig junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Gut zu wissen, dass der Urologe/die Urologin...

Jede 3. Frau betroffen

Wie Sie Blasenentzündungen vorbeugen
und welche Möglichkeiten es zur Impfung gibt

Die niedergelassene Urologin Catrin Steiniger, BvDU-Hauptausschuss-Sprecherin und Landesvorsitzende in Brandenburg, klärt im Interview mit Focus Online über Risiken und Behandlungsformen auf.

Beitrag bei Focus online lesen

Achte auf dich!

Bärtiger Vater mit Sonnenbrille und Cap trägt seinen Sohn auf den Schultern und zeigt lachend den aufgestellten Daumen.

Früherkennung tut nicht weh

Männer gelten als Vorsoge-Muffel. Dabei gilt: Je früher etwas entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Der Urologe Dr. Axel Schroeder weiß, welche Untersuchungen Mann braucht und worauf Frauen bei ihrem Partner achten können. In einem Interview im AOK-Gesundheitsmagazin erzählt Schroeder aus der Praxis über alles, was wichtig ist.

Gut zu wissen, dass es so etwas gibt...

(Detaillierte Informationen finden Sie im Beitrag.)

Mehr Informationen

DGU - Eine gute Adresse für umfangreiche Informationen

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Deutschen Urologie. Hier finden Sie Patienten-Ratgeber, Broschüren und vieles mehr zu den unterschiedlichsten urologischen Krankheitsbildern.

Die DGU-Website besuchen

Prostata, Prostatakrebs und der PSA-Test

Prostata: Jeder Mann hat sie, keiner redet darüber!

Junge Männer wissen oft nichts über das Männer-Organ, im Alter macht sie sich bei vielen beim Wasserlassen bemerkbar. Im Interview mit „Gesunde Männer“ erklärt Urologe Dr. Markus Schöne wie die Prostata funktioniert und warum Mann zur Vorsorgeuntersuchung gehen sollte.


Ein Video-Beitrag vom YouTube-Kanal „Gesunde Männer“. | Das Video wurde im erweiterten Datenschutzmodus eingebunden, d.h. es werden erst dann Cookies von YouTube, alias Google, gesetzt, wenn Sie sich den Beitrag ansehen.

Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Es steht an dritter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen von Männern. Rund 26 Prozent aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata.

PSA-Test

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der im Körper fast ausschließlich in der Prostata gebildet wird. PSA ist im Regelfall nur in sehr geringen Mengen im Blut enthalten. Sind Krebszellen in der Prostata vorhanden, werden von diesen mehr PSA produziert. Dann steigt auch die Konzentration im Blut. Ein Bluttest kann zeigen, ob mehr PSA im Blut enthalten ist. Das ist der PSA-Test.

Der PSA-Test ist in der Presse in die Kritik gekommen. Dr. Axel Schroeder, Facharzt für Urologie und Präsident Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., hat den Test für den Bundesverband Prostatakrebs unter die Lupe genommen. Der Beitrag ist im BPS-Magazin erschienen.

Gesund alt werden

Bleiben Sie gesund!

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