Der BvDU vertritt seit über 70 Jahren erfolgreich die beruflichen und berufspolitischen Interessen der urologischen Fachärzteschaft in Deutschland gegenüber allen Akteuren des Gesundheitswesens. Zusätzlich fördert er die berufliche Fortbildung, wirkt an der Weiterentwicklung der ärztlichen Weiterbildung sowie des urologischen Berufsbildes in allen Versorgungsbereichen mit.

Vor diesem Hintergrund stiftet der BvDU-Vorstand die „Dora-Gerson-Medaille“, beginnend mit dem Jahr 2026, als jährlichen Ehrenpreis zur Anerkennung herausragender Leistungen im Kontext berufspolitischer und gesundheitspolitischer Belange im Fachgebiet Urologie.

Ziel des Ehrenpreises ist es, individuelles Engagement und nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der urologischen Versorgung in den verschiedenen Versorgungssektoren sowie der Patientenversorgung insgesamt sichtbar zu machen und zu würdigen.

Die Medaille soll an das Leben und Wirken der Urologin und Dermatovenerologin Dr. Dora Gerson (1884–1941) erinnern. Diese Namensgebung steht symbolisch für Verantwortung, Haltung, gesellschaftliches Engagement und die Verpflichtung, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen für Werte und Fortschritt einzutreten. Der Ehrenpreis trägt damit eine über die urologische Fachdisziplin hinausgehende ethische und gesellschaftliche Dimension.

Die Dora-Gerson-Medaille ist mit einem jährlichen gesponserten Ehrenpreisgeld in Höhe von insgesamt 5000,00 € dotiert. Die Verleihung erfolgt einmal jährlich im Rahmen der ordentlichen BvDU-Mitgliederversammlung durch den BvDU-Vorstand.