Versorgung vor dem Kipppunkt: Nicht zuschauen, handeln!
GKV-Spargesetz, Termingarantie, Hybrid-DRG: Die BvDU-Mitglieder, die Urologinnen und Urologen in Deutschland, erwarten die konstruktive Unterstützung durch ihren Berufsverband und das Eintreten für ihre Interessen und Ziele – gerade in dieser Lage, die aktuell herrscht. Was leistet der Berufsverband und was geht nur gemeinsam mit Ihnen?
Das leistet der Berufsverband
Die BvDU-Mitglieder, die Urologinnen und Urologen in Deutschland, erwarten die konstruktive Unterstützung durch ihren Berufsverband und das Eintreten für ihre Interessen und Ziele – gerade in dieser Lage, die aktuell herrscht.
Der BvDU-Vorstand macht genau dies im Zusammenwirken mit den BvDU-Landesvorsitzenden in den Bundesländern und dem SpiFa (Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V.), dem Dachverband von 36 ordentlichen und assoziierten ärztlichen Berufsverbänden, der die Interessen von über 160.000 Fachärztinnen und Fachärzten aus Praxis, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Kliniken und Hochschulmedizin vertritt.
Bei diesen Entscheidern tritt der Berufsverband ein für Ihre Forderungen, unter anderem für die aktuell beherrschenden Themen GKV-Sparpaket, Termingarantien und Hybrid-DRG:
- Bundes- und Landesärztekammern
- Kassenärztliche Bundesvereinigung und Kassenärztliche Vereinigungen der Länder
- Fachärztliche Netzwerke auf Bundes- und Landesebene
- der Politik
Gemeinsam mit diesen Verbänden:
- Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und German Society of Residents in Urology (GeSRU)
- European Board of Urology (EBU) und European Union of Medical Specialists (UEMS)
- Spitzenverband der Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa)
- Selbsthilfegruppen und Kampagnen
Unter Einbeziehung:
- der Fachpresse, um die Forderungen des BvDU zu verstärken und ihnen Gehör in der Öffentlichkeit zu geben
- der Information und der Weiterleitung von Handlungsoptionen unserer Mitglieder
Das geht nur gemeinsam mit Ihnen
Der BvDU benötigt Ihre Unterstützung! Umso mehr jetzt, da die Lage erscheint, als ob sie nicht katastrophaler sein könnte.
Was jede Urologin und jeder Urologe aktuell tun kann und sollte:
Laut sein in Kampagnen – jede und jeder!
Um einen sektor- und fachübergreifenden Schulterschluss zu zeigen, bitten wir Sie um Beteiligung an den aktuell laufenden Kampagnen, wie die der KBV und des SpiFa. Macht unsere Forderungen laut! Nur so finden wir gemeinsam Gehör, auch bei Patientinnen und Patienten:
- Damit Patientinnen und Patienten einschätzen können, was auf sie zukommt.
- Damit Patientinnen und Patienten unsere Lage erkennen – damit ihr Unmut in Zukunft nicht auf uns zurückfällt
Das Kampagnenmaterial findet sich zum Download auf diesen Websites:
SpiFa: www.versorgen-statt-sparen.de
KBV:
Konsequenzen ziehen aus dem GKV- Beitragssatzstabilisierungsgesetz – jede Praxis und jede Klinik für sich
- Nach Bekanntgabe des Honorarverteilungsmaßstabes (HVM) von der jeweiligen regionalen Kassenärztlichen Vereinigung prüfen, wie die von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlte Gesamtvergütung an die zugelassenen Vertragsärzte, Psychotherapeuten und Praxen im kommenden Quartal verteilt werden wird. Sobald diese vorliegen, wird sich der Berufsverband in den BvDU-Landesverbänden intensiv damit beschäftigen und Sie informieren
- Jede Praxis und jede Klinik so fit und resilient, wie nur irgend möglich, machen durch:
- Rechtssichere Ausweitung der Selbstzahlermedizin im Rahmen der gesetzlich geschaffenen Optionen (siehe hierzu das rechtliche Statement der KBV unter https://www.kbv.de/documents/infothek/publikationen/praxisinfo/praxisinfo-spargesetz-gkv-pkv-sprechstunde.pdf)
- Leistungen für gesetzlich Versicherte, die eher Minusgeschäfte für Praxen sind, evaluieren
- Vernetzung und Kooperation, um Kostenstrukturen zu senken, Praxen resilient zu machen und auch in Zukunft verkaufbar zu machen
- Gutes Zusammenwirken mit Hausärztinnen und Hausärzten vor Ort im Hinblick auf geplantes Primärversorgungssystem
Operative Kompetenz erhalten trotz drohendem Hybrid-DRG-Szenario:
Operative Kompetenz erhalten – trotz des drohenden Szenarios der Abschaffung
- Ab geplantem Start eines Primärversorgungssystems ab 1. Januar 2028 muss die Regierung ambulante Operationen in ein System bringen, um die Versorgung langfristig finanziell sichern zu können und dann brauchen wir diese Kompetenz
