Männer sind häufiger betroffen als Frauen

Blasenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Harnblase. An Blasenkrebs erkranken in Deutschland jährlich rund 31.000 Menschen, davon sind mehr als 23.000 Betroffene Männer. Hauptrisikofaktor für Blasenkrebs ist das Rauchen.

Blasenkrebs geht in neun von zehn Fällen von der Schleimhaut der Harnblase aus, dem Urothel.

Die Therapie von Blasenkrebs hängt davon ab, wie tief der Tumor in die Blasenwand eingewachsen ist: Ist er auf die Blasenschleimhaut begrenzt, sprechen Fachleute von nicht-muskelinvasivem Harnblasenkarzinom. Ist der Krebs bereits in die Muskelschicht der Blase eingewachsen, handelt es sich um ein muskelinvasives Harnblasenkarzinom.

Ein Frühstadium von Blasenkrebs zeigt sich oft durch schmerzloses Blut im Urin (rötliche/bräunliche Verfärbung), das meist plötzlich auftritt. Weitere Anzeichen sind verstärkter Harndrang, Brennen beim Wasserlassen oder Schwierigkeiten beim Urinieren. Diese Beschwerden werden häufig fälschlicherweise als Blasenentzündung interpretiert, was eine urologische Abklärung bei länger anhaltenden Symptomen essenziell macht.

Die Blasenspiegelung (Zystoskopie) gilt als wichtigste Untersuchung zur Diagnose von Blasenkrebs.