Je früher die Diagnose, desto besser sind die Heilungschancen

Hodenkrebs betrifft häufig junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Er stellt die häufigste Krebserkrankung junger Männer dar. Rund 4000 Neuerkrankungen werden jedes Jahr in Deutschland gezählt. Am häufigsten erkranken Männer zwischen dem 20. und dem 44. Lebensjahr. Ein erhöhtes Risiko besteht nach einer Vorerkrankung mit einseitigem Hodenkrebs, einem Hodenhochstand in der Kindheit, Hodenkrebserkrankungen von Vater oder Brüdern sowie Unfruchtbarkeit.

Hodenkrebs äußert sich oft durch schmerzlose Verhärtungen, Knoten oder Schwellungen des Hodens, die meist einseitig auftreten. Typisch sind ein Schweregefühl, Ziehen im Hoden oder Leistenbereich sowie Größenveränderungen.

Ein regelmäßiger Selbstcheck (Abtasten) ist entscheidend, denn auch auch bei Hodenkrebs gilt – je früher der Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Bei früher Diagnose ist die Prognose hervorragend, mit Heilungschancen von über 95%.

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Abtasten (Palpation) und eine Ultraschalluntersuchung. Bestätigt sich ein Verdacht, folgen Blutuntersuchungen (Tumormarker) und eine Gewebeentnahme.