KBV ruft zur Grippeschutzimpfung auf – Materialien für die Praxis

Eine Spritze wird in einen Kinderarm gegeben

Zu Beginn der Influenzasaison 2020/2021 ruft die KBV zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen bundesweit zur Grippeschutzimpfung auf. Dafür stellt die KBV den Praxen kostenlose Infomaterialien zur Verfügung, die auch die Bedeutung der Impfung angesichts der COVID-19-Pandemie hervorheben. So können Ärzte ihre Patienten mit einem Plakat, einer Infokarte und einem Video für das Wartezimmer auf die Vorteile der Impfung hinweisen.

Risikopatienten sollten sich impfen lassen

„Insbesondere in Zeiten von Corona ist ganz wichtig, dass nicht auch noch die saisonale Influenza in das Pandemiegeschehen eingreift“, betonte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. „Vor allem ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich vor Beginn der Grippesaison impfen lassen.“

Höhere Impfquote in der Risikogruppe nötig

Der STIKO zufolge haben sich in der Saison 2018/19 nur rund 35 Prozent der Menschen ab 60 Jahre und zwischen 20 und 50 Prozent der chronisch Kranken impfen lassen. „Die bisherige Impfbeteiligung bei der Risikogruppe ist nicht ausreichend“, sagte Hofmeister. Außerdem sollten sich all jene impfen lassen, die aus beruflichen Gründen viel Kontakt zu anderen Menschen haben, beispielsweise medizinisches Personal.

Impfen als ärztliche Aufgabe

Die Aufgabe der Impfindikation müsse dabei definitiv von einem Arzt übernommen werden, so Hofmeister. Schließlich gelte es nicht nur aufgrund des Alters, sondern auch anhand der diagnostizierten Erkrankungen das Risiko einer Impfung abzuschätzen und auf Impfreaktionen vorbereitet zu sein.

Quelle: KBV

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